German translation

I’m translating my infographic on trans inclusive education into German (and will credit the volunteer translator when it’s finalised). Please let me know if you have any suggested changes to the translation below.

Erkenntnisse und Empfehlungen sind entnommen aus dem folgenden Artikel in “Frontiers of Sociology” 2020 (open acess) zum Thema LGBT+ – inklusive Bildung: “Thriving or surviving? Raising our ambition for trans children in primary and secondary schools” Cal Horton, Goldsmiths, University of London

trans Schüler_innen erfahren Stigmatisierung und Entwertung in der Schule, oftmals begleitet von Diskriminierung und Belästigung

Affirmativer Sprachgebrauch, Respekt und transpositives Verhalten sind entscheidend

Trans Schüler_innen sind anhaltendem Stress ausgesetzt, während sie sich in Systemen bewegen, die sie delegitimisieren und ausschließen. Ein reiner Anti-Mobbing-Ansatz unterschätzt möglicherweise, welche emontionalen und psychologischen Auswirkungen Cisnormativität(1) auf trans Schüler_innen hat.

Schulen müssen sich mit den cisnormativen Gewohnheiten, die sich negativ auf des Wohlergehen und die Psyche von trans Schüler_innen auswirken, auseinandersetzen.

Schulen reagieren meist auf fallbezogene Anfragen. Hierdurch wird trans Schüler_innen die Bürde auferlegt, ihre eigene Inklusion verhandeln zu müssen.

Schulen müssen von einer fallbezogenen Lösungsfindung hin zu einer proaktiven und nachhaltigen Einbindung der Schüler_innen.

Es herrscht eine Kultur des Schweigens im Hinblick auf trans in Schulen – minimale Repräsentation von trans Personen kann bereits als exessiv wahrgenommen werden. Trans Schüler_innen, denen angemessene Repräsentation an der Schule verwehrt wird, erfahren Gefühle von Scham und niedrigem Selbstwertgefühl. Sie sind beispielsweise häufig dazu gezwungen, ihre Mitschüler_innen selbt über transbezogene Themen zu informieren.

Die Repräsentation und Sichtbarkeit von trans Personen muss normal und unspektakulär werden, so dass trans Schüler_innen mit einem Gefühl von Zugehörigkeit und Selbstwert aufwachsen können.

Trans Schüler_innen erfahren durch pädagogische Fachkräfte oft Ingnoranz und Feindseligkeit, was zu großem Schaden führt. Schon eine einzige unterstützende und vertraute pädagogische Fachkraft kann wesentlichen Einfluss auf die schulischen Erfahrungen von trans Schüler_innen haben. Eine transpositve Einstellung des Kollegiums korreliert signifikant mit dem Wohlergehen der betroffenen Schüler_innen.

Schulen müssen den Druck und die vorhandenen Barrieren anerkennen und sich damit auseinandersetzen. Eine klare Positionierung ist hier ausschlaggebend. Diese kann von Ministerien, Schulämtern, Schulleitungen sowie einzelnen Lehrkräften oder anderen pädagogischen Fachkräften ausgehen.

Schulen mangelt es an Ambitionen, trans Schüler_innen zu helfen. Es wird lediglich das Mindestmaß geleistet, um Schikanierung und Misbrauch zu verhindern. Trans Schüler_innen benötigen Chancengleichheit, so dass sie schulischen Anforderungen erfolgreich gerecht werden und ausgezeichete Leistungen erbringen können.

Trans Schüler_innen sollten sich in Schulen willkommen und bestätigt fühlen. Sie sollten sich selbst in dem sie umgebenden System wiederfinden und als gleichwertig respektiert werden.

Die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte muss über Basisinformationen zu transfeindlichem Mobbing hinausgehen. Pädagogische Fachkräfte müssen ein Verständnis dafür entwickeln, wie ein cisnormatives Umfeld cis Personen privilegiert den Alltag von trans Schüler_innen erschwert.

Trans Schüler_innen brauchen mindestens einen Erwachsenen, der sich für sie einsetzt, ihnen hilft, ihre Rechte zu verstehen und sie bei der Navigation in einer cisnormativen Kultur unterstützt. Verbündete pädagogische Fachkräfte müssen die Systeme und Ansätze, die trans Schüler_innen delegitimisieren und marginalisieren, verstehen und hinterfragen.

Trans Kinder haben das Recht auf eine sichere, bejahende und sie einbeziehende Bildungserfahrung.

Schulen sollten trans Schüler_innen zuhören und Kinderrechte in den Mittelpunkt stellen. Ebenso müssen die Einrichtungen ihren institutionellen Verpflichtungen nachkommen und sicherstellen, dass sie ihre Fürsorgepflicht gegenüber trans Schüler_innen erfüllen.


(1) Cisnormativität: wenn Systeme, Richtlinien und Menschen annehmen, dass jede_r cis (nicht trans) ist (oder sein sollte) Cisnormative Schulen benachteiligen trans Schüler_innen, indem sie sie zwingen, sich in einem System zu bewegen, das sie ausschließt
trans: der Begriff trans bezeichnet hier Menschen die transgender, nicht binär und/oder genderdivers sind.

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